Aufgaben & Ziele

WP1:  Phänotypische und genetische Charakterisierung regionaler autochthoner Schweinepopulationen in Europa

Leitung: Luca Fontanesi (UNIBO), Stellvertreter: Cristina Ovilo (INIA)

  • Beschreibung der Einzigartigkeit von einheimischen Schweinerassen auf phänotypischer, genotypischer und funktioneller Ebene
  • Bewertung der Anpassung der einheimischen Schweinepopulationen an agro-klimatische Bedingungen
  • Entwicklung neuer Methoden für das Management der einheimischen Schweinepopulationen
  • Entwicklung neuer genetischer Methoden zur Rückverfolgbarkeit und Authentifizierung von Tieren und Fleisch

 

WP2:   Management und Performance von einheimischen Schweinerassen in ihren Produktionssystemen

Leitung: Marjeta Čandek-Potokar (KIS), Stellvertreterin: Rosa Nieto (CSIC)

  • Bewertung der Produktivität verschiedener einheimischer Schweinerassen in Produktionssystemen mit unterschiedlichen Intensitäten und agro-klimatischen Bedingungen
  • Bewertung der ökologischen Nachhaltigkeit von Produktionssystemen von einheimischen Schweinerassen und Auswirkungen von Fütterungsstrategien, Ressourcen und Management unter Berücksichtigung von Tierschutz, Umweltverträglichkeit und wirtschaftlichen Vorteilen
  • Bestimmung des Nährstoffbedarfs von einheimischen Schweinerassen, um die Effizienz zu optimieren und die Umweltbelastung zu reduzieren
  • Untersuchung innovativer Fütterungs- und Managementpraktiken im Hinblick auf Produktivität und Produktqualität
  • Bewertung lokal verfügbarer Fütterungsressourcen und Nebenerzeugnisse im Hinblick auf Produktivität und Produktqualität
  • Charakterisierung der Darmmikrobiom-Zusammensetzung in Bezug auf Fütterung und Management (Pilotstudie)

 

WP3: Traditionelle und neue hochwertige Schweinefleischprodukte mit regionaler Identität

Leitung: Bénédicte Lebret (INRA), Stellvertreterin: Carolina Pugliese (UNIFI)

  • Charakterisierung der intrinsischen Qualität und gesundheitlichen Vorteile einer Vielzahl von Schweinefleischprodukten aus verschiedenen europäischen Produktionssystemen von Schweinen
  • Einführung von Innovationen bei traditionellen Schweinefleischprodukten mit dem Ziel, neue Produkte mit hoher Qualität und gesundheitlichem Nutzen zu entwickeln oder traditionelle Produkte neu zu entdecken, um den Marktanteil zu erhöhen
  • Identifizierung der Verbindungen zwischen (typischer) Produktqualität mit der einheimischen Schweinezucht, lokalen Fütterungsressourcen, Management, Verarbeitungstechniken, „Know-how“ und kulturellem Erbe
  • Bewertung der Akzeptanz von qualitativ hochwertigen und innovativen traditionellen Schweinefleischprodukten von seltenen, alten und traditionsreichen einheimischen Schweinerassen in verschiedenen Marktgebieten
  • Einführung einer Datenbank zur Erfassung der Schlachtkörper- und Fleischqualitätsmerkmale, um die weitere Entwicklung von Zuchtprogrammen mit einheimischen Rassen zu unterstützen

 

WP4: Konsumentenpräferenzen und Marktforschung für nachhaltige Schweinefleischketten

Leitung: José M. Gil (CREDA), Stellvertreter: Maria Angels Oliver (IRTA)

  • Kosten/Nutzen Analyse (privat und öffentlich) von Produktionssystemen entlang der Wertschöpfungskette auf der Grundlage von einheimischen und seltenen, alten und traditionsreichen Schweinerassen.
  • Bewertung von Einstellungen und Präferenzen von Konsumenten, ihrer Motive und Zahlungsbereitschaft für Schweinefleischprodukte von einheimischen Schweinerassen
  • Evaluierung von Marketingstrategien (kurze Wertschöpfungsketten und / oder Direktvermarktung), um den Verkauf von einheimischen Schweinefleischprodukten zu stimulieren

 

WP5: Maßnahmen zur Maximierung der Wirkung

Leitung (ab 1. Mai 2017): Christoph Zimmer und Astrid Heid (BESH)

  • Wissens- und Know-how-Transfer entlang der Kooperationspartner, der Öffentlichkeit und der politischen Entscheidungsträger
  • Entwicklung einer neuen Kollektivhandelsmarke
  • Schaffung einer Plattform als funktionales Netzwerk innerhalb bzw. zwischen den Regionen und Sektoren
  • Kommunikation mit der Öffentlichkeit in Europa